das ist aber lieb! Da geht es mir doch gleich viel besser! Ich lag die letzten Tage völlig flach. Ein - wie sagt man doch so schön - grippaler Infekt, was letztlich auch nix anderes ist, als eine phatte Erkältung. Intellektuell war bei mir in den letzten Tagen demnach auch nicht viel zu holen, insofern konnte ich Deine letzten Einträge nur genüsslich goutieren und nicht mehr kommentieren.
Der Kurztrip in die Abgründe des Unterschichtenfernsehens haben ihr übriges getan.
WAHNSINN, was da vormittags in bundesdeutschen Haushalten alles so los ist. Keine Chance, der nationalen Empörung zu entkommen (HALLO??!!!). Unverbesserliche, im Wohnzimmer rauchende, "Kinder-geht-doch-selber-nach-draussen-und-spielt" Eltern, respektlose, teenagende Töchter (ohjemineh), picklige 17jährige Hornochsen, die ihre überschäumende Libido kaum in den Griff kriegen (OHJEMINEH), betrunkene 11jährige und dann auch noch die Eskalation des D-Jane-Zickenkriegs zwischen Giulia (man beachte die korrekte Schreibweise) Siegel und der perrückten Naddel...ein wahres Fest für Amokläufer.
Und ansonsten? Tja, da gilt es heute einen ganz besonderen Tag zu feiern:
den höchsten Feiertag aller Humorlosen - der "April, April" Tag!
Aber nein, ich spiele nicht auf die üblichen Tiefflugflachverblender an, die ihren "Bis später, Peter"-Alltag mit sinnbefreiten Aprilwitzchen auf Kosten der anderen zu verschönern pflegen. Es geht um die noch humorlosere Gattung der "Das ist kein Aprilscherz" Phrasendrescher. Diese sonderbare Spezies fällt im allgemeinen durch besondere Ernsthaftigkeit im Alltag auf und hat an diesem Tag endlich einmal die Gelegenheit, langweilige Informationen mit einem noch langweiligeren Spruch an den Mann zu bringen. Erwartungsvoll und mit einem quälenden Lächeln garniert, servieren sie dir den allerletzten Stuss mit diesem Flosculus und sogar das sich selbst beim Wachsen beobachtende Gras gibt hier auf und begibt sich erlöst in Morpheus Arme. Alles Gute. Hatschi.
And now: DRESCH IT!
Mittwoch, 1. April 2009
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